Am 8. Juni 1810 kam am Zwickauer Hauptmarkt der Komponist Robert Schumann zur Welt. Als 1901 in Zwickau ein Denkmal für Robert Schumann eingeweiht wurde, regte der Musikwissenschaftler Max Friedländer die Einrichtung eines Schumann-Museums an. Bald gründete sich ein Museumsausschuss, der zu Robert Schumanns 100. Geburtstag eine Sonderausstellung in der Aula des Zwickauer Gymnasiums präsentieren konnte. Im Jahr 1956, zum 100. Todestag des Komponisten, wurde dann eine dauerhafte museale Gedenkstätte geschaffen, indem das Geburtshaus zusammen mit drei benachbarten Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert zu einem Ensemble zusammengeschlossen wurde. Seitdem gibt es im Gebäudekomplex auch einen großen Konzertsaal, in dem regelmäßig Konzerte und Vorträge stattfinden. Das Robert-Schumann-Haus Zwickau beherbergt heute die weltweit größte Schumann-Sammlung mit zahlreichen Handschriften, Originalporträts und Besitzstücken des Komponisten und seiner Gattin, der Pianistin Clara Wieck.