Die Novalis-Gedenkstätte in Weißenfels befindet sich in dem Haus, in dem der frühromantische Dichter Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis, von 1786 bis zu seinem frühen Tod 1801 lebte. Mit der Berufung seines Vaters zum Salinendirektor von Artern, Kösen und Dürrenberg wurde für die Familie ein Wohnortwechsel nötig. Durch die günstige Lage zwischen Kösen und Dürrenberg bot sich Weißenfels als Wohnsitz an; dort erwarb Novalis’ Vater im Frühjahr 1786 das „Haus am Kloster 94“.
Träger der Gedenkstätte ist der 1991 gegründete Literaturkreis Novalis e. V., der seinen Sitz im Novalishaus (Klosterstraße 24) in Weißenfels hat. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erforschung, Pflege und Vermittlung von Leben, Werk und Wirkung des Dichters, aber auch anderer Weißenfelser Schriftsteller zu fördern. Die 2001 anlässlich des 200. Todestages des Dichters erweiterte Ausstellung wurde einige Jahre darauf noch einmal umgestaltet und im Februar 2010 neu eröffnet.



