Nachdem E. T. A. Hoffmann mit seiner Frau Micha(e)lina („Mischa“) ab Herbst 1808 zunächst beim Schönfärber Kaspar Schneider im Zinkenwörth Nr. 56 (heute: Nonnenbrücke 10) gewohnt hatte, zog er im Frühjahr 1809 „ums Eck“ in das Haus Zinkenwörth Nr. 50 (heute: Schillerplatz 26). 1923 wurde die Dachkammer – das sog. Poetenstübchen – dieses Gebäudes der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Vier Jahre später kam das im Stockwerk darunter gelegene ehemalige Wohnzimmer Hoffmanns dazu. 1930 dann konnten die kompletten beiden oberen Geschosse als E. T. A. Hoffmann-Museum eingerichtet werden. Das Museum dehnte sich nach dem Zweiten Weltkrieg sukzessive auf das ganze Haus aus. Es ist die einzige dem Multitalent E. T. A. Hoffmann gewidmete Gedenkstätte. Sie wurde lange Zeit von der E. T. A. Hoffmann-Gesellschaft e. V. ehrenamtlich getragen. Zum 1. Januar 2020 übernahm die Stadt Bamberg die Trägerschaft des E. T. A. Hoffmann-Hauses.
Derzeit wird das E.T.A. Hoffmann-Haus saniert. Die Wiedereröffnung ist für 2026 vorgesehen.



